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Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Gräberfeld mit St. Johanniskirche

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Gräberfeld mit St. Johanniskirche


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Steilansicht von Westen

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Steilansicht von Westen


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 11. Jun 2023, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Aufsicht von Ost

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Aufsicht von Ost


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Aufsicht von oben

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Aufsicht von oben


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner bekrönende Engel mit Posaune bzw. Palmenzweig, darunter seifenblasender Putto

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

bekrönende Engel mit Posaune bzw. Palmenzweig, darunter seifenblasender Putto


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Putto bläst Seifenblasen

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Putto bläst Seifenblasen


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner linke obere Ecke des zentralen Wappenfelds

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

linke obere Ecke des zentralen Wappenfelds


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Darstellung der Fides (Glaube)

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Darstellung der Fides (Glaube)


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Engelchen mit Sanduhr

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Engelchen mit Sanduhr


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner zentrales Wappenfeld mit Ahnenprobe. Unten die Beischilde mit den Wappen von Paumgartners drei Ehefrauen: Catharina Paumgartner (links), Sabina Harsdörffer (rechts) und Maria Magdalena Peller (Mitte)

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

zentrales Wappenfeld mit Ahnenprobe. Unten die Beischilde mit den Wappen von Paumgartners drei Ehefrauen: Catharina Paumgartner (links), Sabina Harsdörffer (rechts) und Maria Magdalena Peller (Mitte)


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner mittige Sonne

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

mittige Sonne


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Wappen der Paumgartner mit Helmzier

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Wappen der Paumgartner mit Helmzier


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Helmzier, Detail

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Helmzier, Detail


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner rechte obere Ecke des zentralen Wappenfelds

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

rechte obere Ecke des zentralen Wappenfelds


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Engelchen mit Schädel

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Engelchen mit Schädel


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Spes Confisa Deo

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Spes Confisa Deo


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Spes Confisa Deo

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Spes Confisa Deo


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner untere Epitaphhälfte mit Inschrift und Schädel

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

untere Epitaphhälfte mit Inschrift und Schädel


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Mortis Meditatio Vita Est

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

Info

1679


Mortis Meditatio Vita Est


Foto 2017, Theo Noll

Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Schädel mit beweglichem Unterkiefer

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Schädel mit beweglichem Unterkiefer


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner Schädel mit beweglichem Unterkiefer

Epitaph des Andreas Georg Paumgartner

1679

Schädel mit beweglichem Unterkiefer


Die Signatur von Schweigger war am ersetzten Unterkiefer des Totenschädels angebracht.

Das Epitaph für Andreas Georg Paumgartner von und auf Holnstein und Lonnerstadt (gestorben in Nürnberg am 18. März 1686), eines der bedeutendsten Epitaphe auf dem Johannisfriedhof, löste seinerzeit Missgunst aus. Als Kaiser Leopold I. 1682 ein Edikt gegen eigenmächtige Titel- und Wappenerhöhungen ausgehen ließ, welche der Reichsfiskal durch Finanzprozesse ahnden sollte, meldete Christoph Jacob Behaim, der im Jahr zuvor den Freiherrnstand sowie die Würden eines wirklichen kaiserlichen Residenten und Truchsess erlangt hatte, dass Andreas Georg Paumgartner auf einmal zwei offene Helme im Wappen führe, wie sein Grabmal im Johannisfriedhof ausweise. Von einer kaiserlichen Begnadigung wisse man aber nichts (Ingomar Bog: Oberdeutschland. Das Heilige Römische Reich des 16. bis 18. Jahrhunderts in Funktion, Idstein 1986, S. 141). Behaim war mit Paumgartner verschwägert: seine Ehefrau Maria Sabina, geb. Peller (1651–1705) war eine Kusine von Paumgartners dritter Frau Maria Magdalena, geb. Peller (1635-1687).

Ott, Carolin: Georg Schweigger (1613–1690): Das Werk des Nürnberger Bildhauers im Spiegel der Dürer-Rezeption des 16.–20. Jahrhunderts, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2023. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1159, S. 324-326, Kat. B 12.

Standort: Nürnberg, Johannisfriedhof, Grabnr. B 1 a

Entwurf: Schweigger, Georg

Umsetzung: Hinterhäusl, Friedrich

Material: Bronze

Foto 2017, Theo Noll

Georg
Schweigger

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