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Nordportal

Nordportal Fassadenflucht mit drei Portalen

Nordportal

1617

Fassadenflucht mit drei Portalen


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

___________

Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2020, Pablo de la Riestra

Nordportal Drei Portale der Rathausfassade von Norden nach Süden

Nordportal

1617

Drei Portale der Rathausfassade von Norden nach Süden


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Figurenschmuck und Wappen der Portale

Nordportal

1617

Figurenschmuck und Wappen der Portale


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Nordportal

Nordportal

1617

Nordportal


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus, Nordportal

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Bildprogramm von Christoph Jamnitzer

Nordportal

1617

Bildprogramm von Christoph Jamnitzer


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Abfolge der Portale

Nordportal

1617

Abfolge der Portale


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Froschperspektive

Nordportal

1617

Froschperspektive


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Ninus und Cyrus lehnen sich auf den Giebel, in der Mitte eine Kartusche mit dem Großen Stadwappen

Nordportal

1617

Ninus und Cyrus lehnen sich auf den Giebel, in der Mitte eine Kartusche mit dem Großen Stadwappen


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Portalrahmung mit Toskanischen Säulen in Nischen

Nordportal

1617

Portalrahmung mit Toskanischen Säulen in Nischen


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Ninus mit einem geflügelten Löwen

Nordportal

1617

Ninus mit einem geflügelten Löwen


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Ninus mit einem geflügelten Löwen, seitliche Ansicht

Nordportal

1617

Ninus mit einem geflügelten Löwen, seitliche Ansicht


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Ninus mit einem Zepter

Nordportal

1617

Ninus mit einem Zepter


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Ninus

Nordportal

1617

Ninus


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2015, Theo Noll

Nordportal Königskopfadler

Nordportal

1617

Königskopfadler


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter, Kartuschenfuß, Kartusche bis zum oberen Abschluss mit geflügeltem Putto-Lockenkopf

Nordportal

1617

Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter, Kartuschenfuß, Kartusche bis zum oberen Abschluss mit geflügeltem Putto-Lockenkopf


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter über den Kartuschenfuss bis zur Kartusche

Nordportal

1617

Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter über den Kartuschenfuss bis zur Kartusche


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Aus der Untersicht: Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter, Kartuschenfuss, Kartusche bis zum oberen Abschluss mit geflügeltem Putto-Lockenkopf

Nordportal

1617

Aus der Untersicht: Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter, Kartuschenfuss, Kartusche bis zum oberen Abschluss mit geflügeltem Putto-Lockenkopf


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter über den Kartuschenfuss bis zur Kartusche / seitliche Ansicht

Nordportal

1617

Aufbau der Mittelachse vom Schlussstein, bzw. Konsolenhalter über den Kartuschenfuss bis zur Kartusche / seitliche Ansicht


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Cyrus mit Zepter und Bär (mit "drei Ribben oder drei große Langzäne, bedeut das Kaiserthum der Persen und Meden, welches hat das vorige zu Babel zerstöret und ihme seine Flügel ausgerauft" (siehe Mummenhoff)

Nordportal

1617

Cyrus mit Zepter und Bär (mit "drei Ribben oder drei große Langzäne, bedeut das Kaiserthum der Persen und Meden, welches hat das vorige zu Babel zerstöret und ihme seine Flügel ausgerauft" (siehe Mummenhoff)


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Cyrus mit Zepter und Bär (mit drei Ribben oder drei Langzäne: "das sind die 3 vornembste König: Cyrus, Darius, Xerxes, welche das meiste in diesem Königreich gethan." (siehe Mummenhoff)

Nordportal

1617

Cyrus mit Zepter und Bär (mit drei Ribben oder drei Langzäne: "das sind die 3 vornembste König: Cyrus, Darius, Xerxes, welche das meiste in diesem Königreich gethan." (siehe Mummenhoff)


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Nordportal Cyrus

Nordportal

1617

Cyrus


Ausgeführter Entwurf der Portalfiguren und der Wappenkartusche, 1617 von Christoph Jamnitzer.

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Vorgeschichte:

Joachim Toppmann, ein lediger Bildhauer von Magdeburg, und Jörg Müller Rosa im Elsass, sein Gesell, wurden zunächst vom Rat mit der Ausführung des Bildschmuckes über dem oberen Thor beauftragt. Sie begannen am 13. Mai 1616 daran zu arbeiten. Am 26. September konnte die erste steinerne Figur auf der rechten Seite des Portales mit dem Reichsadler in der rechten Hand vermittelst der beiden Kranichzüge Rolla und Säusack aufgezogen werden. Sie waren aus groben Sandstein gearbeitet, und jede wog bei 30 Zentner. Aber sie hatten nicht den Beifall der sachverständigen Künstler, man fand sie vielmehr »etwas mangelhaft«. Toppmann erbot sich zwar, sie zu verbessern, muste indes noch besonders vom Rat dazu angehalten werden.

Noch am 3. April 1617 wurde Christoph Jamnitzers Rat eingeholt, ob und welcher Gestalt den Figuren über dem oberen Thor zu helfen sei. Christoph Jamnitzer aus der berühmten Goldschmiedefamilie dieses Namens, selbst Goldschmied, aber auch als Zeichner und Radierer bemerkenswert, wurde in technischen Fragen des Rathausbaues wiederholt als Sachverständiger beigezogen. Von ihm rühren die Entwürfe zu dem Bildschmuck des mittleren Portals her, die Tugenden Prudentia und Justitia und darüber der Pelikan. Er hatte den Entwurf im Oktober 1616 vorgelegt, der ihn guthieß.

Das Rathaus in Nürnberg, Ernst Mummenhoff, 1891, S. 134

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Nach dem Weggang von Joachim Toppmann schuf Leonhard Kern den Figurenschmuck
des Nord- und des Südportales nach Entwurf von Christoph Jamnitzer.

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Die heute zu sehenden Figuren sind Kopien von Georg Leistner 1889


Standort: Nürnberg, Altes Rathaus

Entwurf: Jamnitzer (Gamnitzer), Christoph

Umsetzung: Leistner, Georg, Kern, Leonhard

Foto 2024, Theo Noll

Christoph
Jamnitzer (Gamnitzer)

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