27. Aug 1905
Blick in die heutige Entengasse nach Norden. Im Hintergrund das Torhaus mit Durchgang zur Jakobstraße. Das Anwesen mit dem Torhaus (Jakobstraße 15) gehörte im frühen 16. Jahrhundert (spätestens 1505) dem Bildhauer Adam Kraft. Später befand sich in dem Gebäude das Wirtshaus "Zum Mader auf dem Steig", das dem Bäckerhandwerk zeitweise als Herberge diente. "Die Bäckergesellen „hielten im Jahre 1616 (Sonnabend und Sonntag den 29. und 30. Juli) mit Bewilligung eines ehrbaren Raths, bei Hans Mader auf dem Steig, mit großen Unkosten ihren jährlichen Tanz“. Nach ihrem Umzug kehrte sie in der Herberge auf dem Steig ein, „daselbst haben sie eine Braut und zwei Tischjungfrauen gehabt, und diese, nebst anderen Meisters Töchter zu Tische geführt. Sie aßen, tranken, tanzten, sprangen in einem guten Muth zwei Tage nacheinander, um ihr Geld und Bezahlung, als ein jung sorgenfrei Gesindel. Es sind der Beckenknecht bei 100 gewesen, alle wohl ausstaffirt, und ist solcher Tanz ehrlich und friedlich abgegangen“ (Rudolph Voss: Der Tanz und seine Geschichte. Eine kulturhistorisch-choreographische Studie. Mit einem Lexikon der Tänze, Berlin 1869, S. 167).
Standort: Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, Inventar-Nr. Gr.A. 14503
Entwurf: Schmidt, Georg
Umsetzung: Schmidt, Georg
Material: Aquarell, 25,0 x 16,7 cm
Foto 2022, Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg
27. Aug 1905
Detailansicht
Blick in die heutige Entengasse nach Norden. Im Hintergrund das Torhaus mit Durchgang zur Jakobstraße. Das Anwesen mit dem Torhaus (Jakobstraße 15) gehörte im frühen 16. Jahrhundert (spätestens 1505) dem Bildhauer Adam Kraft. Später befand sich in dem Gebäude das Wirtshaus "Zum Mader auf dem Steig", das dem Bäckerhandwerk zeitweise als Herberge diente. "Die Bäckergesellen „hielten im Jahre 1616 (Sonnabend und Sonntag den 29. und 30. Juli) mit Bewilligung eines ehrbaren Raths, bei Hans Mader auf dem Steig, mit großen Unkosten ihren jährlichen Tanz“. Nach ihrem Umzug kehrte sie in der Herberge auf dem Steig ein, „daselbst haben sie eine Braut und zwei Tischjungfrauen gehabt, und diese, nebst anderen Meisters Töchter zu Tische geführt. Sie aßen, tranken, tanzten, sprangen in einem guten Muth zwei Tage nacheinander, um ihr Geld und Bezahlung, als ein jung sorgenfrei Gesindel. Es sind der Beckenknecht bei 100 gewesen, alle wohl ausstaffirt, und ist solcher Tanz ehrlich und friedlich abgegangen“ (Rudolph Voss: Der Tanz und seine Geschichte. Eine kulturhistorisch-choreographische Studie. Mit einem Lexikon der Tänze, Berlin 1869, S. 167).
Standort: Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, Inventar-Nr. Gr.A. 14503
Entwurf: Schmidt, Georg
Umsetzung: Schmidt, Georg
Material: Aquarell, 25,0 x 16,7 cm
Foto 2022, Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg
27. Aug 1905
Detailansicht
Blick in die heutige Entengasse nach Norden. Im Hintergrund das Torhaus mit Durchgang zur Jakobstraße. Das Anwesen mit dem Torhaus (Jakobstraße 15) gehörte im frühen 16. Jahrhundert (spätestens 1505) dem Bildhauer Adam Kraft. Später befand sich in dem Gebäude das Wirtshaus "Zum Mader auf dem Steig", das dem Bäckerhandwerk zeitweise als Herberge diente. "Die Bäckergesellen „hielten im Jahre 1616 (Sonnabend und Sonntag den 29. und 30. Juli) mit Bewilligung eines ehrbaren Raths, bei Hans Mader auf dem Steig, mit großen Unkosten ihren jährlichen Tanz“. Nach ihrem Umzug kehrte sie in der Herberge auf dem Steig ein, „daselbst haben sie eine Braut und zwei Tischjungfrauen gehabt, und diese, nebst anderen Meisters Töchter zu Tische geführt. Sie aßen, tranken, tanzten, sprangen in einem guten Muth zwei Tage nacheinander, um ihr Geld und Bezahlung, als ein jung sorgenfrei Gesindel. Es sind der Beckenknecht bei 100 gewesen, alle wohl ausstaffirt, und ist solcher Tanz ehrlich und friedlich abgegangen“ (Rudolph Voss: Der Tanz und seine Geschichte. Eine kulturhistorisch-choreographische Studie. Mit einem Lexikon der Tänze, Berlin 1869, S. 167).
Standort: Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, Inventar-Nr. Gr.A. 14503
Entwurf: Schmidt, Georg
Umsetzung: Schmidt, Georg
Material: Aquarell, 25,0 x 16,7 cm
Foto 2022, Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg
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