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Thanhauser Epitaph

Thanhauser Epitaph Gesamtansicht

Thanhauser Epitaph

1497

Gesamtansicht


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph oberes Bild mit Darstellung der Kreuztragung

Thanhauser Epitaph

Info

1497


oberes Bild mit Darstellung der Kreuztragung


Foto 2015, Theo Noll

Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Thanhauser Epitaph Detail der linken oberen Bildecke mit Aufrichtung der Kreuze und den beiden Schächern

Thanhauser Epitaph

1497

Detail der linken oberen Bildecke mit Aufrichtung der Kreuze und den beiden Schächern


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph Detail der linken oberen Bildecke mit Aufrichtung der Kreuze

Thanhauser Epitaph

1497

Detail der linken oberen Bildecke mit Aufrichtung der Kreuze


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph Landschaft auf Goldgrund mit Detail der Kreuztragung

Thanhauser Epitaph

1497

Landschaft auf Goldgrund mit Detail der Kreuztragung


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph rechte obere Bildecke mit Detailansicht von Jerusalem

Thanhauser Epitaph

Info

1497


rechte obere Bildecke mit Detailansicht von Jerusalem


Foto 2015, Theo Noll

Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Thanhauser Epitaph Kreuztragung

Thanhauser Epitaph

1497

Kreuztragung


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph Kreuztragung, Detail der Menschenmenge mit Maria und Johannes

Thanhauser Epitaph

1497

Kreuztragung, Detail der Menschenmenge mit Maria und Johannes


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph Stifterfamilie

Thanhauser Epitaph

Info

1497


Stifterfamilie


Foto 2015, Theo Noll

Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Thanhauser Epitaph Ott Thanhauser in Gebetshaltung vor dem misshandelten und verspotteten Jesus im Purpurmantel. In einem Spruchband über diesem das von Pilatus gesprochene Wort: Ecce homo

Thanhauser Epitaph

1497

Ott Thanhauser in Gebetshaltung vor dem misshandelten und verspotteten Jesus im Purpurmantel. In einem Spruchband über diesem das von Pilatus gesprochene Wort: Ecce homo


Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

Standort: Neumarkt in der Oberpfalz, Stadtpfarrkirche, St. Johannes

Foto 2015, Theo Noll

Thanhauser Epitaph Mitglieder der Familie Thanhauser

Thanhauser Epitaph

Info

1497


Mitglieder der Familie Thanhauser


Foto 2015, Theo Noll

Die Arbeit stammt vermutlich aus Nürnberg. Stadttor mit Datierung 1497. Es gibt zwei motivische Übereinstimmungen mit der Szene der Kreuztragung vom sog. Schlüsselfelder Altar (der nach Erich Schneider aber vermutlich ursprünglich aus Schweinfurt stammt), die sich heute im Augustiner Chorherrenstift St. Florian befindet: die zwei um die Hüfte Christi gebundenen Nagelbretter und der Zusammenbau der Kreuze auf dem kahlen Kalvarienberg im Hintergrund.

Dargestellt sind unter der Szene vier Mitglieder der Familie Thanhauser: Ott Thanhauser († 18.4.1451), seine Söhne Hans († 7.2.1490) und Jorg Thanhauser († 12.3.1479) sowie dessen Sohn Christoph Thanhauser († 25.1.1494) mit ihren Frauen, deren Namen nicht genannt sind.

Georg Thanhauser, dessen 1459 erwähnte Frau Magdalena hieß, ist 1467 als Schöffe in Neumarkt nachgewiesen. Von seinem Sohn Christoph ist bekannt, dass er die Errichtung der am 2.1.1486 gegründeten Sebastiansbruderschaft der Schützengesellschaft der Armbrustschützen vorangetrieben hat.

Als Auftraggeber des Epitaphs könnte Hans Thanhauser († 14.11.1516), Sohn von Georg Thanhauser, in Frage kommen, der 1497 und 1498 als Bürger und Hofkapellenpfleger zu Neumarkt erwähnt ist. Er ließ in Neumarkt 1514-16 die Heilig Kreuz-Kapelle erbauen und stiftete 1516 für diese eine Priesterpfründe. Da er keine Kinder hatte, setzte er seinen Verwandten, Hans Thanhauser den Jüngeren, den er als seinen Vetter bezeichnete, und dessen Nachkommen als Vollzieher seiner Stiftung ein.

Dieser Vetter könnte identisch sein mit Hans Thanhauser von Erasbach, dem Kaiser Karl V. 1522 einen Freiheitsbrief über das Schloss Erasbach ausstellte und der selbst auch wohltätige Stiftungen machte. Er führte das gleiche Wappen wie die Mitglieder der Familie Thanhauser auf dem Epitaph.

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