1849
"Das Blatt zeigt das vor einer hochgewachsenen Eibe auf dem St. Johannisfriedhof sich befindliche Dürer-Garb mit der heutigen Nummer L6-649. Wie auch die anderen Gräber aus reichstädtischer Zeit besteht es aus einer hohen Grabplatte aus Sandstein. Durch die Vereinheitlichung sollte verhindert werden, dass einzelne sich durch besondere Gestaltung hervorheben.
Die lateinische Inschrift auf der Bronzetafel des pultartigen Aufsatzes verfasste Willibald Pirckheime. Der bekannte Akademiegründer Joachim von Sandrart erwarb das Grab und stiftete weitere Inschriften und eine auf einer Messingplatte gestaltete Lobeshymne auf den Künstler. Hinter dem Arkadengang erheben sich das Pfarrhaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts vor der Friedhofsmauer in die Lindengasse verlegt wurde, sowie der Chor der St. Johanniskirche. Rechts hinter den Bäumen steht das aus der Barockzeit stammende Steinschreiberhaus."
Dr. Silke Colditz-Heusl
zitiert aus: Der Johannisfriedhof in historischen Ansichten,
500 Jahre Friedhof St. Johannis, Ausstellungskatalog, Förderverein Kulturhistorisches Museum Nürnberg e.V., 2018, S. 102-103
Blatt in: Vollständige Sammlung aller Baudenkmale, Monumente und anderer Merkwürdigkeiten Nürnberg´s, in Stahlstichen nach Originalzeichnungen von Johann Georg Wolff, Maler und Lehrer an der K. Gewerbs- und Kunstschule Nürnberg, erste Auflage 1849 ff. mit Beschreibung von Dr. Friedrich Mayer, 1. Bd. mit Tafeln 1-50, 2. Bd. mit Tafeln 51-100, hier Tafel 90.
Foto 2018, Theo Noll
1849
Detailansicht
"Das Blatt zeigt das vor einer hochgewachsenen Eibe auf dem St. Johannisfriedhof sich befindliche Dürer-Garb mit der heutigen Nummer L6-649. Wie auch die anderen Gräber aus reichstädtischer Zeit besteht es aus einer hohen Grabplatte aus Sandstein. Durch die Vereinheitlichung sollte verhindert werden, dass einzelne sich durch besondere Gestaltung hervorheben.
Die lateinische Inschrift auf der Bronzetafel des pultartigen Aufsatzes verfasste Willibald Pirckheime. Der bekannte Akademiegründer Joachim von Sandrart erwarb das Grab und stiftete weitere Inschriften und eine auf einer Messingplatte gestaltete Lobeshymne auf den Künstler. Hinter dem Arkadengang erheben sich das Pfarrhaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts vor der Friedhofsmauer in die Lindengasse verlegt wurde, sowie der Chor der St. Johanniskirche. Rechts hinter den Bäumen steht das aus der Barockzeit stammende Steinschreiberhaus."
Dr. Silke Colditz-Heusl
zitiert aus: Der Johannisfriedhof in historischen Ansichten,
500 Jahre Friedhof St. Johannis, Ausstellungskatalog, Förderverein Kulturhistorisches Museum Nürnberg e.V., 2018, S. 102-103
Blatt in: Vollständige Sammlung aller Baudenkmale, Monumente und anderer Merkwürdigkeiten Nürnberg´s, in Stahlstichen nach Originalzeichnungen von Johann Georg Wolff, Maler und Lehrer an der K. Gewerbs- und Kunstschule Nürnberg, erste Auflage 1849 ff. mit Beschreibung von Dr. Friedrich Mayer, 1. Bd. mit Tafeln 1-50, 2. Bd. mit Tafeln 51-100, hier Tafel 90.
Foto 2018, Theo Noll
1849
Detailansicht mit Dürers Grab
Foto 2018, Theo Noll
"Das Blatt zeigt das vor einer hochgewachsenen Eibe auf dem St. Johannisfriedhof sich befindliche Dürer-Garb mit der heutigen Nummer L6-649. Wie auch die anderen Gräber aus reichstädtischer Zeit besteht es aus einer hohen Grabplatte aus Sandstein. Durch die Vereinheitlichung sollte verhindert werden, dass einzelne sich durch besondere Gestaltung hervorheben.
Die lateinische Inschrift auf der Bronzetafel des pultartigen Aufsatzes verfasste Willibald Pirckheime. Der bekannte Akademiegründer Joachim von Sandrart erwarb das Grab und stiftete weitere Inschriften und eine auf einer Messingplatte gestaltete Lobeshymne auf den Künstler. Hinter dem Arkadengang erheben sich das Pfarrhaus, das Mitte des 19. Jahrhunderts vor der Friedhofsmauer in die Lindengasse verlegt wurde, sowie der Chor der St. Johanniskirche. Rechts hinter den Bäumen steht das aus der Barockzeit stammende Steinschreiberhaus."
Dr. Silke Colditz-Heusl
zitiert aus: Der Johannisfriedhof in historischen Ansichten,
500 Jahre Friedhof St. Johannis, Ausstellungskatalog, Förderverein Kulturhistorisches Museum Nürnberg e.V., 2018, S. 102-103
Blatt in: Vollständige Sammlung aller Baudenkmale, Monumente und anderer Merkwürdigkeiten Nürnberg´s, in Stahlstichen nach Originalzeichnungen von Johann Georg Wolff, Maler und Lehrer an der K. Gewerbs- und Kunstschule Nürnberg, erste Auflage 1849 ff. mit Beschreibung von Dr. Friedrich Mayer, 1. Bd. mit Tafeln 1-50, 2. Bd. mit Tafeln 51-100, hier Tafel 90.
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