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Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Haus in der Straßenflucht mit Spittlertorturm (Rot Q, 1557 rund ummantelt)

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Haus in der Straßenflucht mit Spittlertorturm (Rot Q, 1557 rund ummantelt)


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Bildvergleich: oben Grafik von Mikovinyi (um 1728)

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Bildvergleich: oben Grafik von Mikovinyi (um 1728)


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Bildvergleich: links Detailansicht aus einer Grafik von Mikovinyi (um 1728)

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Bildvergleich: links Detailansicht aus einer Grafik von Mikovinyi (um 1728)


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ seitliche Ansicht

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

seitliche Ansicht


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Frontalansicht

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Frontalansicht


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Hauszeichen, Hirsch

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Hauszeichen, Hirsch


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Detailansicht mit Hauszeichen Hirsch

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Detailansicht mit Hauszeichen Hirsch


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ seitliche Detailansicht mit Hauszeichen Hirsch

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

seitliche Detailansicht mit Hauszeichen Hirsch


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“ Ansicht von unten: Hirschkopf mit Geweih

Ludwigstraße 75 / „zum gülden Hirschen“

Ansicht von unten: Hirschkopf mit Geweih


Das Anwesen „zum gülden Hirschen“ (heutige Ludwigstraße 75), das als Hauszeichen einen Hirschen mit gemaltem Körper und plastischem Kopf mit Geweih aufweist, erwarb 1610 der Lebküchner Christian Mair (Mayr, gestorben 27.1.1634) von Pfragner Georg Wager. Mair wurde im Totenbuch von St. Lorenz als Lebküchner zum gülden Hirschen beim Spitlertor bezeichnet. Sein Epitaph zeigt ebenfalls den Hirschen (Grab Nr. N 21 auf dem Rochusfriedhof).

Das Anwesen Ludwigstraße 75, das bis zur Ottostraße 30 reichte, blieb über Jahrhunderte im Besitz von Lebküchnern. 1574 erwarb es der Lebküchner Thoma Koberger, der bis zu seinem Tode 1602 hier wohnte. 1833 wurde es vom Lebküchner Jakob Göß angekauft und ging 1874 an seinen Sohn Georg Göß über, vgl. Wilhelm Schwemmer: Die Bürgerhäuser der Nürnberger Altstadt aus reichsstädtischer Zeit. Erhaltener Bestand der Lorenzer Seite, Nürnberg 1970, S. 121. Die Nürnberger Lebkuchen Georg Goess GmbH & Co. KG führt den Hirschen noch heute in ihrem Firmenlogo.

Vgl. Schwemmer, ebd.: Das Haus wurde im Jahre 1943 schwer beschädigt. Auch das Erdgeschoß und 1. Obergeschoß waren unbrauchbar, doch blieben die Sandsteinfassaden und weitgehend auch die Zwischenmauern erhalten. 1946 erhielt das Haus über dem 1. Obergeschoß ein Notdach. Erst 1956 wurde der Wiederaufbau mit dem Ausbau des Dachgeschosses vollendet.

siehe auch:

- Epitaph des Christian Mair, Grab Nr. N 21

- Ansicht nach Mikovinyi (um 1728)

Standort: Nürnberg, Ludwigstrasse 75

Foto 08. Nov 2025, Theo Noll

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