Carl (Karl) de
Bouché

Glasmaler

geb. München, 16. Jul 1845

gest. München, 02. Mrz 1920

1864 – 1867 Studium der Malerei an der Königlichen Kunstakademie München

1868 – 1873 Ausbildung und Mitarbeit in der Glasmalereiwerkstatt von Wladimir von Swertschkoff in Oberschleißheim.

1873 Gründung seiner eigenen Werkstatt für Glasmalerei in München

1889 Ernennung zum königlichen Hofglasmaler (Bayerischer Hof).

1901 Erweiterung des Titels zum Hofglasmaler Seiner Majestät des Deutschen Kaisers.


Werke (Auswahl):

Die Chorfenster im Dom zu Speyer

Das (1942 zerstörte) Kaiserfenster im Lübecker Dom

Kaiserfenster im Königsberger Dom, in Liegnitz, Lüneburg, Wiesbaden

Fenster im Dom zu Visby (Schweden)

Bachfenster in der Thomaskirche, Leipzig

St. Benno und St. Anna in München

Die Werkstatt war zudem maßgeblich an der Restaurierung mittelalterlicher Gläser im Regensburger Dom und in der Dominikanerkirche St. Blasius im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung beteiligt.




siehe auch: https://www.weisses-schloss-heroldsberg.de/kuenstler/carl-de-bouche-1845-1920/






    Stil: Historismus

    Zeit: 20. Jh., 19. Jh.