geb. Nürnberg, 06. Apr 1952
gest. Nürnberg, 02. Mrz 2001
∞ 1981 Christiane Stadler, zwei Töchter. Ausbildung zunächst als Industriekaufmann bei der EWAG. 1975 Studienbeginn an der Fachhochschule für visuelle Kommunikation in Nürnberg, 1980 Studienabschluss mit Diplom. 1977-79 arbeitete er als Illustrator für den Burda-Verlag Offenburg/München, danach auch für andere Zeitschriftenverlage. Als Maler wandte er sich frühzeitig dem phantastischen oder magischen Realismus zu, über seine frühen Werke brachte er bereits 1981 ein kleines Bändchen heraus. Einen größeren Überblick über sein Schaffen geben die 1994 veröffentlichten drei Kataloge. Die Zahl seiner Gemälde hält sich in einem überschaubaren Rahmen und seine Werke sind heute weit verstreut. Zum großen Teil wurden davon Lithographien mit Auflagen bis zu 150 Stück angefertigt. Um 1988 beschäftigte er sich auch mit Möbeldesign, das Resultat waren jedoch nur Prototypen. Als Meister des phantastischen Realismus zählt er auch im internationalen Vergleich zu den bedeutenden Künstlern dieser Stilrichtung. Seine Ausstellungsbeteiligungen reichten von USA bis Hongkong. 1986 war er Initiator und Mitbegründer der Künstlergruppe „Nürnberger Phantasten“, 1993 wurde er Mitglied des „Salon d'Automne Paris“, 1995 Ernennung zum „Chevalier d'Enghien“ und Mitglied der Akademie International des Arts Contemporains in Belgien, 1997 Ernennung zum Dr. phil. h. c. der Akademie von Belgien. Er lebte und arbeitete in Nürnberg, Neumühlweg 82.
Werke: Verz. s. Annegret Winter: Claus Schobig, Bde. 1-3, 1994.
Ausst.: 1975/1.
(zitiert aus dem Nürnberger Künstlerlexikon, Herausgegeben von Manfred H. Grieb)
Stil: Phantastischer Realismus
Zeit: 20. Jh.